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| Hauskatzen |
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| Hauskatzen -
Abstammung:
Vor etwa neun Millionen Jahren entdeckte man die ersten Vorfahren der heutigen Hauskatze, die so genannte Wildkatze. Diese Wildkatze, im lateinischen auch Felis silvestris genannt, war asiatischen Ursprungs. Von dieser Gattung entstanden dann später verschiedene Unterarten. -
Verbreitung:
Es gab in der Vergangenheit viele Spekulationen über die Abstammung der Hauskatze. Heute wie die Wissenschaft davon aus, dass die Hauskatze von einer Wildkatze abstammt und sich zunächst von Schottland und Afrika bis nach Asien ausbreitete. Aus dieser Gattung entstand dann später die Unterart Felis silvestris libyca. Dies war eine afrikanische Wildkatze, die erstmals weniger aggressiv war als die anderen Wildkatzen und sich als Haustier eignete. Erstmals erfolgte diese Haustierhaltung im alten Ägypten. Später breitete sie sich dann auch in Europa und in anderen Ländern rasch aus. -
Körpermerkmale:
Die typische Hauskatze ist im Durchschnitt etwa 50 cm lang und wiegt etwa vier Kilo. Diese Angaben variieren aufgrund von Umweltbedingungen und Gattungen von Land zu Land. Der Schwanz der Hauskatze ist etwa 25 bis 30 cm und die Männchen sind immer etwas größer als die Weibchen. Katzen verfügen über räumliches Sehen und ihre Ohren können in verschiedene Richtungen gedreht werden. Hauskatzen besitzen mehr als 230 Knochen und eine kräftige Muskulatur, die es ihnen ermöglicht schnell zu laufen und sehr gut zu springen. Ein weiteres Körpermerkmale der Hauskatze sind ihre Zehen, auf denen sie sich vorwärts bewegt. An den Hinterbeinen besitzt sie 4 Zehen und an den vorderen Beinen 5, wovon aber nur vier genutzt werden da die fünfte Zehe nicht auf den Boden kommt. Typisch sind auch die scharfen Krallen, die etwas gebogen sind und zum Fangen und Festhalten der Beute dienen. Hauskatzen verfügen über 30 scharfe Zähne und kräftige Kiefermuskeln, die es ihnen möglich machen auch Fleisch kleinere Knochen zu zerkleinern. Die kleineren Eckzähne dienen der Fellpflege. Der Magen-Darm-Trakt der Hauskatze ist typisch für ein Säugetier und ist einhöhlig zusammengesetzt. Die Hauskatze verfügt auch über einen Blinddarm der etwa zwei bis 4 cm lang ist. -
Sinnesorgane:
Hauskatzen verfügen über ausgezeichnete Sinnesorgane. Besonders hervorzuheben ist dabei der ist Sehsinn, der es ihnen ermöglicht Entfernungen exakt einzuschätzen und im Dunkeln besser zu sehen als der Mensch, weshalb sie auch in freier Wildbahn vorrangig nachts auf Beutezug gehen. Auch das Gehör ist bei der Hauskatze besonders gut ausgebildet und ist sehr empfindlich. Hauskatzen verfügen zudem über einen sehr guten Gleichgewichtssinn und über Höhentauglichkeit. Weniger ausgeprägt ist der Geruchssinn, der schwächer ist als der des Hundes aber immer noch besser als der eines Menschen. Er dient der Wahrnehmung und der Erkennung von anderen Katzen und Lebewesen und natürlich zum riechen von Nahrung. Auch der Tastsinn ist bei Hauskatzen sehr gut ausgeprägt hoch entwickelt. Über den ganzen Körper sind Tastrezeptoren verteilt, die ihre Sehkraft noch zusätzlich unterstützen und durch die sie beispielsweise Gegenstände oder andere Tiere erkennen, die sie in der Dunkelheit nicht sehen können. -
Verhalten:
Katzen sind generell keine Einzelgänger und leben gerne in kleinen Gruppen zusammen. Erreicht eine männliche Katze ihre Geschlechtsreife, so verlässt sie meist die Gruppe und sucht sich ein neues Revier, während die Weibchen bei der Mutter bleiben und sich so die Gruppe ständig vergrößert. Sie sorgen dann allein für ihren Schutz und vertreiben Eindringlinge. Ihr Verhalten beim Jagen ist immer noch sehr ähnlich dem Verhalten der Wildkatze. Sie schleicht sich an die Beute heran und springt aus kürzester Entfernung auf sie. In Stadtteilen, wo Hauskatzen frei herum streunen, halten sich diese meist in größeren Gruppen und an bestimmten Orten auf. Innerhalb dieser Gruppen herrscht dann eine Rangordnung. -
Haltung:
Auch Hauskatzen sind wie ihre Vorfahren Fleischfresser und benötigen daher fleischliche Proteine aber auch aufgeschlossene pflanzliche Nahrung. Da Hauskatzen generell nicht viel trinken, sollten sie nicht nur mit Trockennahrung ernährt werden, dass es sonst zu Harnsteinen kommen kann. Eine Haltung in der Wohnung sollte immer mit einem Artgenossen erfolgen, da eine Hauskatze sonst sehr schnell unter Langeweile leidet. Sind mehrere Katzen vorhanden, sollte für jede Katze ein einzelnes Katzenklo vorhanden sein. Dieses sollte auch stetig gesäubert werden. Zudem ist auch ein Kratzbaum sehr vorteilhaft, da sich die Katze sonst an den Tapeten oder Möbeln zu schaffen macht und die Katze dadurch auch gleichzeitig die Möglichkeit hat, zu klettern und zu spielen. Bei einer reinen Wohnungskatze ist die Anschaffung von Spielzeug wie einem Ball oder anderen Sachen auch sehr empfehlenswert, da die Katzen dadurch die Möglichkeit haben ihren Jagdttrieb auszuleben. |
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